Bayer Turnaround

Stand 29.10.2026

Wertentwicklung: Handelssystem + Underlying

Im Juni 2023 trat Bill Anderson die Nachfolge von Werner Baumann als CEO der Bayer AG an. Der Aktienkurs pendelte damals zwischen 50 und 60 €. Der aus Texas stammende Anderson hat eine einzige Aufgabe: Den Chemie- und Agrarkonzern wieder auf Kurs zu bringen. Noch 2016 kostete eine Bayer-Aktie 140 €.

Trotz des Führungswechsels sank der Aktienkurs in den folgenden 12 Monaten nochmals um 50 Prozent.
Dies ist eine durchaus übliche Entwicklung eines Turnaround-Kandidaten. Der neue CEO holt zunächst alle Leichen aus dem Keller und beginnt danach die Restrukturierung.

2023 sank das Ergebnis der Bayer AG um 6,1%. Das Management reduzierte die Dividendenausschüttungen für die Geschäftsjahre 2023 bis 2025 von 2,40 € je Aktie auf 0,11 €.

Die Handelsstrategie wurde Mitte März 2024 bei einem Aktienkurs von 26,50 € gestartet.

Zur Jahresmitte 2025 haben die Stillhaltereinnahmen die für den Betrieb notwendigen Sicherheitsleistungen eingespielt. Das Handelssystem finanziert sich seitdem selbst.

Positionseröffnungen sind farbig hervorgehoben.

Die Bayer Turnaround Handelsstrategie spekuliert bis 2027 auf einen Rebound der Bayer Aktie in das Preisband der Jahre 2021 bis 2023.

Hierfür wurde eine spekulative Call-Option (Strike: 44, Laufzeit: Dez. 2027) erworben.
Diese Option partizipiert an Preiserhöhungen der Aktie.

Zusätzlich werden regelmäßig Stillhalter-Optionen geschrieben, die eine Basisverzinsung für das im Handelssystem gebundene Kapital bieten.

Im Dezember 2025 geht die Spekulation zumindest teilweise auf. Die Glyphosat-Risiken sind überschaubar. Der Bayer Konzern hat sich geopolitisch geschickt positioniert. Dank der erworbenen Call-Option vollzieht das Handelssystem den Preissprung von 26 auf 36 € ohne Abstriche nach. Im Juli 2026 entschied der US-Supreme Court, dass die Einstufung der Bundesbehörden zur Gesundheitsgefährdung des Totalherbizits Glyphosat für alle Einzelstaaten gilt. Daraufhin preiste der Markt die Notwendigkeit für Vergleichszahlungen an Kläger aus den Bundesstaaten weitgehend aus. Bayer kann sich nun wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Dieses Handelssystem-Schaufenster gibt nur die Wertentwicklung der Stillhalterpositionen wieder, die eine Anleihe-ähnliche Rendite erzielen sollen.

Seit der Auflage des Handelssystems konnten monatlich durchschnittlich 43 € pro Optionskontrakt (100 Aktien) realisiert werden. Nach dem jüngsten Kursanstieg der Aktie im Juli 2026 ist Buchertag der langlaufenden Call-Option 10 € pro Aktie (1.000 € pro Option). Die Long-Option ist nun im Geld, der Optionspreis entwickelt sich fast 1:1 mit dem Aktienpreis.

Angemeldet zeigen wir zusätzlich offene Positionen und abgeschlossene Trades dieses Systems.